Abb.1
Ausmessen Nadellänge
  Abb.2
Eingebrachte Nadel
  Abb.3
Kontrastmittel, Dokumentation der
periradikulären Injektion
         
Akute oder chronische Schmerzerkrankungen der Wirbelsäule, bei denen andere konservative Behandlungsverfahren, wie insbesondere auch die Therapeutische Lokalanästhesie, keinen ausreichenden Erfolg gezeigt haben, können oft mit computertomographisch gesteuerten Injektionen gebessert werden. Hier werden entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente unter Sicht direkt an die schmerzhaften Wirbelsäulenstrukturen injiziert. In Betracht kommen Behandlungen der Nervenwurzeln an ihrem Austritt aus dem Rückenmarkskanal (Periradikuläre Injektion, PRT) z.B. bei Nervenreizungen durch Bandscheibenvorfälle oder knöcherne Einengungen. Auch die kleinen Wirbelgelenke oder die Ileosacralgelenke können so gezielt erreicht werden. Oft wird das Erreichen der gewünschten Region noch durch Gabe eines Kontrastmittels dokumentiert. 1 bis 3 Behandlungen in 1 bis 2- wöchentlichen Abständen sind meist erforderlich, um eine entsprechende Besserung erreichen zu können. Die Methode ist risikoarm, eine individuelle Aufklärung ist in jedem Fall erforderlich. Gegenanzeigen sind u. a. die Einnahme von starken die Blutgerinnung hemmenden Medikamenten (z.B. Marcumar) oder Infektionen.


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